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Frontenhausen. (au) In Georgenschwimmbach fand wieder ein Anfängerkurs mit Franz Krieger, für angehende Imker statt. In Frontenhausen steigt das Interesse an der Bienenzucht stetig und das ist auch gut so, denn Bienen sind für den Menschen wichtig, selbst für diejenigen, die keinen Honig mögen.

Imkern ist beliebt und der Zeitaufwand für dieses Hobby ist überschaubar. Den Vorstand des Bienenzuchtvereins Frontenhausen faszinieren die gut organisierten Insekten. Das große Wissen, das er hauptsächlich von seinem Vater, dem früheren Vorstand des Bienenzuchtvereins und versierten Reinzüchter mitbekommen hat, gibt er gerne weiter und es soll auch an die nächste Generation vermittelt werden.

 

Imkern ist derzeit modern, das zeigt sich jedes Jahr aufs Neue, wenn Franz Krieger einen Anfängerkurs anbietet. 24 Interessierte waren es auch dieses Jahr. Zwei von ihnen traten nach dem Kurs dem Bienenzuchtverein bei. Nicht jeder, der den Kurs mitmacht, imkert danach auch, so ist die Erfahrung des Kursleiters, dennoch steigen die Mitgliederzahlen unaufhörlich. „Neuimker werden in unserem Verein zwei Jahre von einem Patenimker begleitet und bei Problemen unterstützt!“, sagt Franz Krieger und er freut sich über jedes neue aktive Mitglied.

 

Zunächst vermittelte der Kursleiter Theorie über das Bienenvolk. Er besprach das Bienenjahr von der Einfütterung über die Varroabehandlung, die Auswinterung, die Erweiterung des Volkes im Frühjahr bis zur Honigernte. Anschließend zeigte Krieger die verschiedenen Bienenbeuten und Maße für die Wabenrähmchen und erläuterte was alles für den Einstieg als Imker notwendig ist. Einige wichtige Werkzeuge, Schutzkleidung und natürlich ein Heim für die Bienen, der Bienenkasten, oder ein Bienenhaus gehören dazu. Für den Anfang reicht es, sich mit einem Schleier und Handschuhen auszustatten.

 

Bienen brauchen zwar keine tägliche Betreuung, aber regelmäßige Pflege muss sein. Im Anschluss an die Theorie öffnete der Referent die Völker und zeigte die praktischen Schritte wie ein Volk erweitert wird, Mittelwände zugegeben werden, der Honigraum aufgesetzt wird und wie eine Königin leicht zu finden ist. Viele Teilnehmer verloren durch die sanftmütigen Bienen schnell ihre Scheu.

 

Es waren auch Imkeranfänger aus mehreren Orten des Landkreises vor Ort, die ihren entsprechenden Ortsvereinen beitreten und sich ihr Grundwissen in diesem Kurs holten. „Das große Interesse junger Menschen am Imkern motiviert sehr, die regelmäßigen Kurse anzubieten“, sagt Franz Krieger, „denn Bienen sind für Natur und Landwirtschaft wichtig!“ Zahlreiche Pflanzen brauchen die Bienen als Bestäuber. Von der Bienenhaltung profitiert darum auch der eigene Obst- und Gemüsegarten, vor allem, wenn kein anderer Imker in der Nähe ist. Weil Honigbienen in einem Bereich von drei Quadratkilometern Honig sammeln, haben die Nachbarn ebenfalls etwas davon.

Ein Tag für alle Bienen- und Honigfreunde in der Imkerei der Familie Dannerbeck

Dieser Tag soll neben dem besseren Verständnis für die Wichtigkeit der Honigbienen für die Bestäubung unserer Obstbäume und der übrigen Pflanzenwelt vor allem die so gesunden Naturprodukte des Bienenvolkes ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken.

Dieses Jahr hat sich die Familie Dannerbeck bereit erklärt in ihrem Garten in Frauenbiburg der Allgeinheit in einer Ausstellung ihre Bienen, die Bienenprodukte wie frisch geschleuderten Honig, Pollen und Propolis zu zeigen und probieren zu lassen.

Daneben soll die Bienenweide erklärt und gezeigt werden, denn es muss nicht jeder selber Imker werden, um etwas Gutes für Bienen zu tun.Vielmehr sollte jeder sein nahes Umfeld z.B. seinen Garten genau betrachten und schauen, ob vielfältige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten für Blüten besuchende Insekten und insbesondere für Honigbienen vorhanden sind und wie man diese verbessern kann.

Daneben erfährt man, welche Pflanzen und Blumen im Garten oder auf dem Balkon sich besonders als Bienenweide eignen.

Für die Besucherinnen und Besucher gibt es eine Reihe von Informationsmaterial, Schaubilder und Prospekte , für die Kinder gibt es Malunterlagen oder Quizbögen auszufüllen und schöne Preise zu gewinnen.

Die Besucher können auch ins lebende Bienenvolk schauen, das emsige, jedoch wohlgeordnete Treiben der Arbeitsbienen beobachten sowie die Königin suchen.

Welches tolle Produkt die Honigbienen neben der so wichtigen Bestäubungsleistung produ-zieren, darf jeder Besucher probieren und unterschiedliche Honigsorten vergleichen.

Jeder Besucher wird bestimmt mit der Einsicht nach Hause gehen, einen tieferen Einblick in die Wunderwelt der Bienen bekommen zu haben und wie wertvoll die Produkte aus dem Bienenvolk für die eigene Gesundheit sind.

Die ganze Bevölkerung, alle Imker und alle, die es werden wollen,sind herzlichst eingeladen.

„Galgenfrist für den Ökokiller - Die unendliche Glyphosat-Story“
am Mittwoch, 13.7. um 22:00 Uhr
Weitere Programmhinweise BR-Fernsehen oder direkt zum Trailer.
Gezeigt wird unter anderem eine Feldbegehung in Obing, Landkreis Rosenheim.
Matthias Posch ist einer dieser Pioniere, die zeigen, dass Ackerbau auch ohne Glyphosat Einsatz möglich ist. Bitte geben Sie diese Info weiter. Wer den Film gesehen hat, kann seinen Eindruck dem BR mitteilen. Das stärkt die Berichterstatter, sich weiter diesen Lösungsmöglichkeiten anzunähern.